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ÜBER CAFE

 

 

Kennen lernen die Operative Beratergruppe (Ehrenhalber)

Das Kuratorium wird sowohl von dem CAFEs technischen Direktor, James Froggatt, Autor des britischen Führers über barrierefreien Stadien, als auch dem gesamten CAFE Beratungsteam unterstützt. Zum Team gehören Vertreter und Berater aus ganz Europa, darunter Fußballfans und Behindertengruppen.

 

Rosie Perkins, Buchhalterin

Rosie Perkins, BuchhalterinRosie hat dreizehn Jahre Erfahrung im Bankwesen und ist jetzt Kreditleiterin bei M&S Money, UK. Sie hat ein Diplom in Mathematik und Statistik der Exeter Universität und arbeitete vorher als Statistikerin für das Gesundheitswesen. Rosie ist ein Fußballfan. Sie reist gerne durch die Welt. Sie arbeitet für CAFE als Buchhalterin.
 

 

 

 

 

James (Jim) Froggatt, Technischer Direktor
jim_froggatt.gifJim ist ausgebildeter Architekt. Nach mehr als 20 Jahren Tätigkeit als Inspektor der Fußballlizenz-Genehmigungsbehörde ging er vor kurzem in Ruhestand. Er ist Autor des britischen Führers über barrierefreien Stadien und Herausgeber des Guides to Safety at Sports Grounds (Green Guide). Er verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich Zugangsanforderungen für neue und vorhandene Stadien, sowohl in Großbritannien als auch im Ausland.


Jim arbeitet weiterhin an einer Anzahl von Sportstadienführern in Europa und Großbritannien und verfasste den technischen Bericht CEN 315, veröffentlicht in 2009 – „Spectator facilities – Layout criteria for spectators with special needs“. Jim, Vizepräsident von NADS, wird für CAFE weiterhin technische Beratungen im Bereich Stadienbau und Zugänglichkeit durchführen
 

 

Danny Wallace, Botschafter
danny_wallace.gifDanny ist ehemaliger Fußballer, der professionell für England, Southampton, Manchester United und Birmingham City spielte. Er beendete vorzeitig seine Laufbahn aufgrund diverser ungeklärter Verletzungen. Später wurde er mit Multipler Sklerose diagnostiziert und ist jetzt ambulant behindert. Danny schrieb über seine Erfahrungen ein autobiografisches Buch geschrieben und   gründete die Danny Wallace Foundation, um Geld für die Forschung von Multipler Sklerose zu sammeln. Er ist auch Botschafter der Wohltätigkeitsorganisationen NADS und “Kick it Out - anti-racism” in Großbritannien.

 

Danny Mills, Botschafter


Danny Mills, BotschafterEhemaliger englischer Nationalspieler, Danny Mills, spielte in seiner erfolgreichen Kariere für verschiedene Premier League und Football League Championship Vereine wie Manchester City, Leeds United und Middlesbrough. 2009, im Alter von 32, musste er wegen einer ernsten Knieverletzung früh auf das Fußballspielen verzichten.


Danny wurde 2002 zum Schirmherr der Britischen Wohltätigkeitsverein ASBAH – Association for Spina Bifida and Hydrocephalus nachdem er seinen Sohn Archie wegen einer dieser Krankheiten verloren hatte. Währen er immer noch Fußball spielte beschäftigte er sich in seiner Freizeit mit Mittelbeschaffung und der Bewusstsein Erweiterung. Seit der Pensionierung konnte er mehr Zeit der Wohltätigkeit widmen und entschied sich NADS (The National Association of Disabled Supporters) und CAFE auf Europäischem Niveau zu unterstützen. Im April 2010 hat Danny in Brighton Marathon auf dem Rollstuhl teilgenommen um Geld für ASBAH und NADS zu beschaffen.

Danny glaubt an gleichberechtigten Zugang für alle. Mit seinen Kenntnissen und Beziehungen in der Fußballweltwelt schließt er sich CAFE an als Botschafter, dessen Ziel größeres Bewusstsein über Behinderungen zu schaffen und allen Behinderten in Europa die Teilnahme an Sportveranstaltungen zu ermöglichen ist

 

Maarten Luyts - Manager bei INTRO (Belgien)

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Maarten arbeitet bei Intro, einer belgischen Organisation, die Musikfestivals und Sportveranstaltungen, darunter Fußballspiele, für behinderte Menschen zugänglich machen möchte. Er hat verschiedene Stadien in Belgien bereist, um deren Zugänglichkeit zu bewerten.
Er hat auch eine Tribüne für blinde und sehbehinderte Menschen in belgischen Fußballstadien eingeführt. Zusammen mit der Königlichen Fußballunion organisiert Maarten Schulungen zu Zugangsstandards und Gesetzgebung für alle, die für die Sicherheit in Fußballstadien verantwortlich sind

 

Christopher Bray, Event Direktor – Sponsoring und Events Ehrenleiter 


Christopher Bray, Event Direktor – Sponsoring und Events Ehrenleiter Christopher Bray, Event Direktor bei MS Life schloss sich der MS Society 2004 an, nachdem er für die Help the Aged und Princess Royal Trust for Carers gearbeitet hatte. Er hat beträchtliche Erfahrung in Fundraising für große Ereignisse und organisierte selbst die erste MS Life Convention 2006, die das größte Europäische Event für Leute mit Multipler Sklerose (MS) ist.


Chris hat die letzten drei Jahre der Entwicklung des MS Life gewidmet. Dieses größte Event in Manchester zog mehr als 3 500 Gäste an, unter denen über 800 Behinderten. Christopher ist auch ein Mitglied des Community Outreach Team für die Organisationskomitee der Olympischen Spielen und Paralympischen Spielen in London (LOCOG) und ein Richter bei der alljährlichen Veranstaltung Visit London Awards. 

 

Gary Deards – Berater für Zugang zur und Entwicklung der Stadien

Gary Deards – Berater für Zugang zur und Entwicklung der StadienGary arbeitet als Diplomsteuerberater und seit 1999 beschäftigt sich mit den Problemen der behinderten Fußballfans mit Nationaler Association der Behinderten Fans (National Association of Disabled Supporters NADS) in Großbritannien. Durch NADS arbeitet er ganz eng mit anderen Organisationen für Behinderten und versteht umfassend die Herausforderungen die vor den behinderten Fußballfans stehen. Gary ist auch ein Mitglied der Football Association’s Disability Advisory Group, wo er die behinderten Fans zu ihrer Fußballstrategie und dem Programm Football For All beratet.

Gary kennt die Broschüren der Zugänglichen Stadien in Großbritannien und das Gesetz gegen Diskriminierung der Behinderten gut und bearbeitete ausführliche Gutachten zu Dokumenten wie British Standards 8300:2009 (das Projektieren und Anpassen der Gebäude an die Bedürfnisse der Behinderten), verschiedene Broschüren der Football Licensing Authorities (FLA), unter dessen die Broschüre über Sicherheit auf dem Sportfeld („Green Guide“), Zugängliche Toiletten und Sicherheitsmanagement. Als Projektleiter für NADS Stadienentwicklung Subkommission, die eine konsultative Gruppe für alle neuen Stadien und Stadienverbesserungen ist, arbeitet er eng mit verschiedenen FLA Inspektoren, Architekten und Stadienmanagers. Er führte Konsultationen der Benutzer an 50 Fußballvereine und die Bedingungen ihrer Stadien, was die Vorbereitung einer Zugangsbewertungsschablone für Allgemeingebrauch und der Behinderungspolitik für die Vereine bedarf.
Er schließt sich dem Beratungsorgan um sein technisches Wissen und Kenntnis der Stadienzugänglichkeit anzubieten, erworben dank der Arbeit mit den Behinderten Fans und Unterstützung ihrer Organisationen.

 

Teresa Silva, Botschafterin, Gründerin und Geschäftsführerin der Stiftung También (Spanien)


Teresa Silva, Botschafterin, Gründerin und Geschäftsführerin der Stiftung También (SpanienTeresa war immer sportlich sehr aktiv, vor allem im Bereich des Luftsports, bis zum Unfall beim Gleitschirmfliegen, 1989, während der Vorbereitungen für die Österreichischen Landesmeisterschaften. Dieses Ereignis hat ihr Leben für immer verändert, weil sie infolge dessen von einer Querschnittlähmung betroffen wurde.


Seitdem sie den Rollstuhl benutzt ist sie sich der Schwierigkeiten der Behinderten beim Sport Treiben im größeren Maße bewusst. Im April 1998 hat sie angefangen alpinen Skirennen für Behinderten zu treiben und hat sich für verschiedene Organisationen, die mit Behinderungen zu tun haben, eingesetzt. Im Januar 2000 gründete sie das Santiveri Team um professionell mit anderen behinderten Skirenner zu wetteifern. Dank dem Erfolg dieses Teams hat im Dezember 2000 ein noch ehrgeizigeres Projekt begonnen, nämlich die Stiftung También.

 

Seitdem arbeitet die Stiftung También daran den Behinderten verschiedene Sportarten in einer angepassten Art und Weise zugänglich zu machen, wie zum Beispiel Rad-, Kanu-, Segel- und Rudersport, Turmspringen, Wanderungen und andere Sportarten, die Kontakt mit Natur fördern, den Teilnehmer die Erfahrung mit ihren Freunden und Familie zu teilen ermöglichen und die Freizeit und Hobbys der Behinderten entfalten. Heutzutage treibt Teresa verschiedene Sportarten und wetteifert professionell im Segeln und alpinen Skirennen. 

 

Teresa schließt sich dem CAFE an mit großem Kenntnis im Sachgebiet der Behinderung und der Herausforderungen in Spanien und mit großer Erfahrung im Bereich der Zugänglichkeit zum Sport.


 

Marcin Kornak, Botschafter, Vorsitzender bei der Stiftung „Nigdy więcej” (Polen)


Marcin Kornak, Botschafter, Vorsitzender bei der Stiftung „Nigdy więcej” (Polen)

Marcin Kornak, geboren 1968, benutzt Seit einem Unfall im 15. Lebensjahr einen Rollstuhl.
Er ist in seinem Land ein anerkannter Dichter und Songtexter, der für alternative Rockgruppen schreibt und für alternative Kultur wirbt.


Marcin gründete 1992 in Bydgoszcz eine Anti-Nazi Gruppe (Grupa Anty-Nazistowska GAN). Seit 1996 ist er Vorsitzender der Gesellschaft „NIGDY WIĘCEJ“, Chefredakteur der Zeitschrift unter demselben Titel, die sich mit dem Problem des Rassismus, Neofaschismus und Fremdenfeindlichkeit beschäftigt und Chefredakteur des Magazins „Stadion“, das an antirassistische Fans gerichtet ist. Er ist auch Initiator und Hauptkoordinator der Aktion "Musik gegen Rassismus" [„Muzyka Przeciwko Rasizmowi“] und „Lasst uns Rassismus aus den Stadien schmeißen“ ["Wykopmy Rasizm ze Stadionów”] .


Marcin wurde mehrmals für seine Arbeit mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. 1996 bekam er den Preis der Kulturstiftung für seine Dichtung, 2003 war er der Preisträger des Wettbewerbs "Farben des Volontariats", der von Volontariatszentrum in Warschau organisiert wurde. 2005 bekam er von Jerzy Boniecki Unabhängiger Stiftung für die Förderung Polnischer Kultur „Polcul“ den Preis für „Tätigkeit für Toleranz und Überwindung der Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit". Marcin Kornak ist auch der Autor von "Braunem Buch" (2009), in dem Ergebnisse langjähriger Aufsicht rassistischer und fremdenfeindlicher Zwischenfällen in Polen dargestellt sind.

 

Piotr Pawłowski, Gründer und Vorsitzender bei Integracja (Polen)


Piotr Pawłowski, Gründer und Vorsitzender bei Integracja (Polen)

Piotr kommt aus Legionów, aber jetzt wohnt er und arbeitet in Warschau. Vor einem Unfall, nach dem er behindert wurde, war er an Sport stark interessiert. Er spielte Basketball und trainierte Leichtathletik. Als er 16 war, sprang er unglücklich ins Wasser und brach sich die Wirbelsäule. Seitdem benutzt er einen Rollstuhl. Er absolvierte Familienwissenschaften an der Kardinal-Stefan-Wyszyński Universität Warschau und das postgraduale Ethische und Philosophische Studium an der Warschauer Universität. Er arbeitete auch an einer Doktorarbeit in der Internationalen Schule für Sozialwissenschaften bei der Institut für Philosophie und Soziologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften.


Das Lebensmission von Piotr Pawłowski ist den Behinderten ein normales Leben und Arbeit in der Gesellschaft zu ermöglichen. Zu diesem Zwecke vereinigt er Leute um die Idee der Integration von Behinderten mit der Gesellschaft als eine soziale Normalität, die auf Koexistenz, Zusammenarbeit und Partnerschaft in allen Bereichen eines Bürgerlebens gegründet ist.


Um seine Mission zu erfüllen gründete er 1994 die Zeitschrift „Integration" und ein Jahr später den Verein der Integrationsfreunde [Stowarzyszenie Przyjaciół Integracji] (1995).


Alles, was Piotr Pawłowski seit 1994 macht, ist in Polen bahnbrechend. Er war der erste, der eine Plattform für Verständigung zwischen den Behinderten und Nichtbehinderten schuf, sowie eine Informationsplattform für die Behinderten, ihre Familien, Freunde und die Leute, die noch nicht genug über Behinderungen wissen.


Seiner Meinung nach ist Behinderung erst dann kein Problem mehr, wenn die Welt der Behinderten und die Welt der Nichtbehinderten sich durch Koexistenz, Zusammenarbeit und das Zusammenerfahren der Welt kennen lernen.


Piotr Pawłowski wurde ausgezeichnet u.a. mit dem Preis des Behinderten-Beauftragten der Regierung (1999), Preis des Polnischen Komitee für Sozialhilfe, Andrzej-Bączkowski Preis für Sozialarbeit, insbesondere für Unnachgiebigkeit und Konsequenz im Lösen der Sozialproblemen (2000), Orden der Wiedergeburt Polens der Ritterklasse (2001), katholischen Preis TOTUS (2003), Medaille der Kommission für die Nationale Bildung verliehen vom Bildungsministerium und Wacław-Szubert Medaille verliehen von der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Piotr Pawłowski wurde auch zum Ehrenbürger von Gdynia ernannt.